Narrenschiff der Norder unter vollen Segeln


„Was e Zirkus” ist das Motto des HKV

Saarbrücker Zeitung, 1.2.12, von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Es war eine rauschende Party am Samstag im Schützenhaus in Dudweiler. Das Motto lautete: „Was e  Zirkus“. Veranstalter war der Heimat- und Kulturverein (HKV) Dudweiler-Nord.

Einmarsch der Garden

Einmarsch der Garden - Foto: Iris Maurer

Dudweiler. Die Zutaten für die große HKV-Fete waren: attraktive Gardemädchen mit fetzigen Tänzen, Männer mit grazilen Bewegungen und begnadeten Körpern, etwas verrückte und schlagfertige Redner in der Bütt sowie stimmungsvoller Gesang. Das Ganze präsentiert  von einem gut aufgelegten Moderatorenduo und dazu ein begeisterungsfähiges Publikum.

Gut gemischt ergibt das fast fünf Stunden beste Unterhaltung. Das Narrenschiff der Norder hatte volle Segel gesetzt. Gleich zu Beginn bot sich dem Publikum ein beeindruckendes Bild, als der komplette Hofstaat des  KV die Bühne zum Beben brachte. Die Zirkusdirektoren Ulrich Jäckels und Tobias Schneider schworen alle  auf die Dudweiler Faasenacht ein, und los ging’s.

Das Dudweiler Kinderprinzenpaar war zu Gast. Ihre Lieblichkeit, Prinzessin Marina I, und seine Tollität, Prinz Ralf I, gaben ihre Regierungserklärung an, tanzten danach und halfen schließlich, Sascha Tybl und Joachim Dietz als neue Mitglieder in den HKV-Elferrat aufzunehmen. Dann ging die Post ab. Die Norder-Kücken hüpften fröhlich zu Ehren des Kinderprinzenpaares über die
Bühne. Dort war immer was los: Tänze, Büttenreden und Shows wechselten sich ab. Ob bei der Jugend-, der Junioren- oder der Aktivengarde, den Blauen Funken mit Mariechen Sandra Minke, den Flotten Hüpfern oder dem Männerballett sowie den Mariechen Larissa Brückner, Svenja Strauß und Carolina Jäckels – da stimmte alles – von der Perücke über die tollen Kostüme bis zum Spagat. Ob bei den Märschen oder den Showtänzen „Tagesablauf“, „Kinder- TV“, „Cindy aus  Marzahn“ oder „Wachsfiguren-Kabinett“ – die Musikauswahl passte. Atemberaubend die Jungs vom Männerballett bei ihren „Africa Dance“. Mit Kölner Karnevalschlagern heizten die Riwwerbrings die Stimmung mächtig an. Im Kostüm der Kultfigur aus dem Kölner Karneval, „De Nubbel“, steckte Bettina Klein. In
der Bütt machten „S’Ähn unn S’Anna“, alias Anita Spaniol und Uschi Vogelgesang, den Auftakt. Die beiden ärgerten sich mächtig über ihre kleinen und großen Brüder. Am Ende hatten sie sie aber doch alle lieb. Alfred
Schneider ist ein toller Opa. Die Enkeltochter schleppte ihren Opi mit in die Disco, und der wurde dort glatt Discokönig. Was für eine Karriere. Den ewigen Kampf Mann gegen Frau fochten Irmgard und Markus Heckmann auf der Bühne aus. Ihre Waffen: ein loses Mundwerk. Ein gelungenes Debüt auf der Norder Bühne gaben die „Rosseler Buwe“ Steven Hahn und Michael Krewer. Ihre Lausbubengeschichten kamen prima an. Sie dürfen wiederkommen. Da war sich das Publikum einig.

Und dann gab es noch Ständchen für die  beiden Geburtstagskinder Celina Ingenbrand und Vanessa Schulze. Zudem wurden Anita Spaniol und Anke Allmannsberger für 1 x 11 Jahre Mitgliedschaft beim HKV geehrt.

Die Akteure des Heimat- und Kulturvereins Dudweiler-Nord: Sitzungsleiter: Ulrich Jäckels und Tobias Schneider; Tänze: Mini-, Junioren- und Jugend- und Aktivengarde, die Blauen Funken mit Mariechen Sandra Minke, die Showgruppe Let’s Dance, die Flotten Hüpfer, das Männerballett sowie die Mariechen Larissa Brückner, Svenja Strauß und Carolina Jäckels; Gesang: Riwwerbrings; Büttenredner: Anita Spaniol und Uschi Vogelgesang, Alfred Schneider, Irmgard und Markus Heckmann sowie Steven Hahn und Michael Krewer; Musik: Heinz-Peter Weiland; Licht, Ton, Kostüme, Maske und Unterstützung rundherum: Stefanie Brückner, Helga Emmerich, Carmen Rosinus, Petra Schäfer, Sascha Tybl, Karin Werner und Manuela Barwinski.

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Männer mit begnadeten Körpern


DUDWEILER Die Zutaten für die große HKV-Fete waren: attraktive Gardemädchen mit fetzigen Tänzen, Männer mit grazilen Bewegungen und begnadeten Körpern, etwas verrückte und schlagfertige Redner in der Bütt sowie stimmungsvoller Gesang. Das Ganze präsentiert von einem gut aufgelegten Moderatoren-Duo und dazu ein begeisterungsfähiges Publikum. Gut gemischt ergibt das fast fünf Stunden beste Unterhaltung.

Saarbrücker Zeitung, 1.2.12, von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller