Wenn die Langeweile zum Fremdwort wird

Tanz, Gesang und närrische Reden: Der Heimat- und Kulturverein Dudweiler-Nord feierte seine erste Kappensitzung der Session

Dudweiler. „Außer Rand und Band“ waren die Akteure des Heimat- und Kulturvereins Dudweiler-Nord am Samstagabend im Dudweiler Schützenhaus. Dort feierten die Norder Narren ihre erste Kappensitzung der neuen Session. Vier Stunden ging es hoch her im großen Saal. Die Akteure boten ihrem Publikum einen bunten Mix aus Tänzen, Gesang und Büttenreden.

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Sulzbach-/Fischbachtal, vom 21. Januar von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Die Rwwerbrings lieferten die Hits zum Mitsingen. Foto: Thomas Seeber

Die Rwwerbrings lieferten die Hits zum Mitsingen. Foto: Thomas Seeber

Den teilweise verboozten Gästen gefiel, was sie sahen. Sie gingen begeistert mit, sparten nicht mit Applaus. Schon frühzeitig donnerten närrische Raketen durch die geschmückte Narrhalla. Elferratspräsident Ulrich Jäckels begrüßte die Gäste, darunter auch Bezirksbürgermeister Walter Rodermann. Dann übernahm Tobias Schneider das Zepter und führte als Sitzungsleiter durch das Programm. Mit einem flotten Marschtanz verzückten die Norder Küken das Publikum im Saal. Die erste närrische Rakete war fällig. Da kam Freude auf, Langeweile wurde zum Fremdwort. Marek Winter machte den Eisbrecher in der Bütt. Der Junge erzählte Lustiges von seinem Schüleraustausch in Frankreich. Irmgard und Markus Heckmann, als frisch getrautes Ehepaar – nach 17 Jahren Verlobungszeit war es auch höchste Eisenbahn – kamen diesmal mit vertauschten Rollen: sie im Frack mit Zylinder, er im weißen Brautkleid. Und noch ein Ehepaar stürmte die Bühne. Alfred und Uschi Vogelgesang berichteten über den alltäglichen Ehewahnsinn. Ein Knüller war der Sketch „Aschermittwoch for one“ mit Stefanie Brückner, Rosi Jennewein-Wunn und Karin Werner. Da blieb kein Auge trocken. Alle tänzerischen Darbietungen lockten bei den Besuchern Begeisterungsstürme hervor. Die Leistungen der Jugend- oder Juniorengarde, der Aktivengarde, der Blauen Funken mit Mariechen Sandra Minke, der Flotten Hüpfer und der Showgruppe Let’s Dance waren herausragend. Der tolle Applaus war der gerechte Lohn für die gekonnten Darbietungen. In klasse Form präsentierten sich auch die Mariechen Svenja Strauss und Larissa Brückner. Das war Akrobatik pur. Die Jungs vom Männerballett sind immer wieder für eine Überraschung gut. Diesmal sorgten sie mit dem Showtanz „Baywatch“ für Furore. Stimmlich auf der Höhe zeigte sich die Gruppe Riwwerbrings. Bei ihren Stimmungshits sangen alle mit.

Blauer Himmel, weißer Strand – HKV außer Rand und Band

Im Verlaufe des Abends wurden Natascha Harhoff und Nina Siebenpfeiffer für 1 x 11 Jahre sowie Gaby Gewehr für 2 x 11 Jahre Zugehörigkeit zum HKV geehrt.
Ein kleiner netter Gag am Rande: Als der Elferrat nach der Pause einmarschierte, mischte sich Klaus Hemmer vom Kaltnaggischer Gardisten Corps unter die hohen Herren und sah sich den zweiten Teil der Sitzung von der Bühne aus an.

Auf einen Blick

Die Akteure des Heimat- und Kulturvereins Dudweiler-Nord: Elferratspräsident: Ulrich Jäckels; Sitzungsleiter Tobias Schneider; Tänze: Norder-Küken, Junioren- und Jugend- und Aktivengarde, die Blauen Funken mit Mariechen Sandra Minke, die Showgruppe Let’s Dance, die Flotten Hüpfer, das Männerballett sowie die Mariechen Svenja Strauß und Larissa Brückner; Gesang: Riwwerbrings; Büttenredner: Marek Winter, Alfred Schneider und Uschi Vogelgesang sowie Irmgard und Markus Heckmann. Sketch: Stefanie Brückner, Rosi Jennewein-Wunn und Karin Werner. Musik: Heinz-Peter Weiland; Licht und Ton: Martin Jäckels und Marc-Maurice Meier; Bühnenbau; Elferrat und Aktive; Inspizienz: Blaue Funken; Bewirtung: Paul Boos und Team. ll

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